Eigene Auswahllisten
Ein normales Dropdown hat fest eingetragene Optionen. Ein Dropdown aus Quelle holt seine Optionen automatisch – aus einem Datensatz oder von einer Web-URL. So bleiben Auswahllisten aktuell, ohne dass Du das Formular anfassen musst.
Feldtyp im Editor: Dropdown aus Quelle. Danach unter „Art der Quelle" wählen, woher die Daten kommen.
Quelle: Datensatz
- Datensatz auswählen.
- Anzeigefeld: Diese Spalte erscheint im Dropdown.
- Gespeicherter Wert: Was bei der Antwort gespeichert wird – empfohlen ist die Eintrags-ID. Der komplette Eintrag wird ohnehin als Momentaufnahme mit der Antwort gesichert.
Weitere Spalten des Eintrags verwenden
Über Variable einfügen stehen Dir neben Bezeichnung und Wert alle Spalten des Datensatzes zur Verfügung – z. B. „Produkt – Preis" oder „Produkt – Lieferzeit". So kann Deine ausfüllende Person ein Produkt auswählen, und ein Hinweis-Feld zeigt sofort den passenden Preis an.
Die Spalten funktionieren überall, wo Variablen möglich sind: in Hinweis- und Richttext-Feldern, auf der Endseite, in Info-Spalten von Tabellen, in E-Mails und Workflows. Auch in Berechnungen kannst Du sie nutzen, etwa „Menge × Produkt – Preis".
Beispiel: Lege ein Dropdown „Produkt" aus Deinem Datensatz „Produkte" an. Schreibe in ein Hinweis-Feld „Preis:", klicke auf Variable einfügen und wähle „Produkt – Preis". Sobald jemand ein Produkt auswählt, steht dort z. B. „Preis: 49,90 €".
Quelle: Web-Datenquelle (URL)
- URL: Wird serverseitig per GET abgefragt. Interne/lokale Adressen sind nicht erlaubt.
- Pfad zur Liste (
itemsPath), Feld für Anzeige (labelKey), Feld für Wert (valueKey) – leer lassen, wenn die Antwort schon eine Liste ist bzw. die Felderlabel/valueheißen. - Header (optional, bis 5): z. B. für API-Schlüssel. Werte werden verschlüsselt gespeichert und nie an Besucher ausgeliefert.
- Zwischenspeichern: Cache-Dauer in Sekunden (Standard 300), um die Quelle zu entlasten.
Weitere Optionen
- Suchfeld im Dropdown anzeigen: Sinnvoll ab vielen Optionen.
- Optionen laden (Test): Prüft die Konfiguration und zeigt, wie viele Optionen gefunden wurden.
Sicherheit
Besucher bekommen nur die fertigen Optionen – URL, Header und Datensatz-Details verlassen den Server nie.
Von einem Datensatz-Eintrag sehen Besucher nur das Anzeigefeld. Weitere Spalten werden nur übertragen, wenn Du sie im Formular sichtbar verwendest – also in einem Hinweis, auf der Endseite oder in einer Info-Spalte. Interne Spalten wie „Einkaufspreis" oder „Notizen" bleiben dadurch verborgen, solange Du sie dort nicht einfügst. In E-Mails und Workflows kannst Du dagegen jede Spalte nutzen, denn diese laufen auf dem Server.
Beim Absenden prüft Formenio die Auswahl erneut und speichert Bezeichnung und Spalten direkt aus dem Datensatz – Werte, die im Browser verändert wurden, werden nicht übernommen.