Feldvalidierung
Mit der Validierung legst Du fest, welche Eingaben in einem Feld erlaubt sind. So bekommst Du nur vollständige und saubere Antworten – zum Beispiel eine echte E-Mail-Adresse statt eines Tippfehlers, oder eine Zahl im richtigen Bereich.
Passt eine Eingabe nicht zu Deinen Regeln, sieht die ausfüllende Person direkt einen Hinweis am Feld und kann das Formular erst abschicken (bzw. zur nächsten Seite gehen), wenn alles stimmt.
Wo Du die Regeln einstellst
Klicke beim gewünschten Feld rechts auf das Zahnrad-Symbol („Einstellungen").
- Die Option Erforderlich findest Du im Bereich „Eigenschaften".
- Alle weiteren Regeln stehen im Bereich Validierung.
Welche Regeln angeboten werden, hängt vom Feldtyp ab. Bei einem Textfeld gibt es zum Beispiel eine Längenprüfung, bei einem Zahlenfeld eine Ober- und Untergrenze.
Erforderlich (Pflichtfeld)
Ist Erforderlich aktiviert, muss das Feld ausgefüllt werden. Neben der Feldüberschrift erscheint für die ausfüllende Person ein rotes Sternchen (*). Bleibt das Feld leer, lässt sich das Formular nicht abschicken.
Verfügbare Regeln
Je nach Feldtyp stehen Dir folgende Regeln zur Verfügung:
| Regel | Gilt für | Beschreibung |
|---|---|---|
| Mindestlänge | Text, Langer Text | Kleinste erlaubte Anzahl an Zeichen |
| Maximale Länge | Text, Langer Text | Größte erlaubte Anzahl an Zeichen (höchstens 25.000) |
| Minimalwert | Zahl, Bewertung | Kleinste erlaubte Zahl |
| Maximalwert | Zahl, Bewertung | Größte erlaubte Zahl |
| Frühestes Datum | Datum | Es kann kein Datum davor gewählt werden |
| Spätestes Datum | Datum | Es kann kein Datum danach gewählt werden |
| Muster | Text, E-Mail, Telefon, Internetadresse | Ein Vorgabemuster, dem die Eingabe genau entsprechen muss (für fortgeschrittene Nutzung, siehe unten) |
| Eigene Fehlermeldung | alle Feldtypen mit Regeln | Text, der statt der Standardmeldung angezeigt wird, wenn die Eingabe nicht passt |
E-Mail-, Zahlen-, Datums- und Internetadress-Felder werden zusätzlich automatisch auf ein gültiges Format geprüft – dafür musst Du nichts einstellen.
Wichtig: Regeln greifen nur bei ausgefüllten Feldern
Alle Regeln außer Erforderlich werden nur geprüft, wenn tatsächlich etwas eingetragen wurde. Ein leeres, nicht erforderliches Feld gilt immer als in Ordnung.
„Mindestlänge 1" bedeutet also nicht „Pflichtfeld". Wenn ein Feld auf jeden Fall ausgefüllt werden muss, aktiviere zusätzlich Erforderlich.
Das Muster (für fortgeschrittene Nutzung)
Mit einem Muster (technisch: „regulärer Ausdruck") beschreibst Du ganz genau, wie eine Eingabe aussehen muss. Beispiel: Das Muster ^[A-Z]{2}[0-9]{4}$ verlangt zwei Großbuchstaben gefolgt von vier Ziffern – etwa eine Kundennummer wie AB1234.
Wenn Du damit nicht vertraut bist, lass dieses Feld einfach leer. Für die meisten Fälle reichen die anderen Regeln völlig aus. Mit Eigene Fehlermeldung kannst Du einen verständlichen Hinweis hinterlegen, falls das Muster doch einmal nicht passt (z. B. „Bitte im Format AB1234 eingeben").
Was die ausfüllende Person sieht
- Unter dem Feld erscheint ein roter Hinweistext (Deine eigene Fehlermeldung oder ein Standardtext).
- Neben dem „Weiter"- bzw. Absende-Button erscheint ein Warnsymbol.
- Erst wenn alle Felder der Seite in Ordnung sind, geht es weiter.
Zusätzliche Sicherheit
Formenio prüft jede Antwort beim Absenden noch einmal auf dem Server. Selbst wenn jemand die Prüfung im Browser umgeht, werden unvollständige oder ungültige Antworten nicht gespeichert. Du kannst Dich also darauf verlassen, dass gespeicherte Antworten Deinen Regeln entsprechen.
Tipps
- Setze nur so viele Regeln wie nötig – zu strenge Formulare werden seltener ausgefüllt.
- Formuliere eigene Fehlermeldungen freundlich und konkret, damit klar ist, was erwartet wird.
- Kombiniere die Validierung mit Bedingungen, um Felder nur dann zu verlangen, wenn sie wirklich gebraucht werden.